Navigation überspringen
03.07.2026

Schahina Gambir reist nach Kambodscha und Laos

Was passiert eigentlich konkret, wenn sich Deutschland aus der internationalen Verantwortung zurückzieht?

Antworten auf diese Frage habe ich während meiner Delegationsreise mit dem Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung nach Kambodscha und Laos erhalten. Denn vor Ort wird sehr deutlich sichtbar, was auf dem Spiel steht, wenn die internationale Zusammenarbeit immer stärker in Frage gestellt wird.

ead9d1a9-f223-407a-9288-d25c7e4a5718
Screenshot-2026-06-08-103240

In Kambodscha habe ich gesehen, wie nachhaltiger Reisanbau, Klimaanpassung und ländliche Infrastruktur Einkommen sichern und ganze Regionen gegen Krisen widerstandsfähiger machen können. Gleichzeitig findet diese Arbeit in einem zunehmend autoritären Umfeld statt: Opposition, unabhängige Medien und Zivilgesellschaft stehen massiv unter Druck. Die Aufarbeitung des Genozids durch die Khmer Rouge dauert bis heute an. Gerade deshalb braucht es verlässliche Partnerschaften, die soziale Teilhabe, Menschenrechte und demokratische Handlungsspielräume langfristig stärken.

In Laos setzt das World Food Programme ein Schulernährungsprogramm um. Dabei wurde für mich noch einmal deutlich, was Entwicklungszusammenarbeit konkret bewirken kann: Schulessen bedeutet nicht nur eine warme Mahlzeit. Es schafft bessere Bildungschancen und stärkt damit auch die Gleichberechtigung von Mädchen.